Der Skulpturenpfad Nordhalben folgt dem alten Badweg hinaus ins Grüne Band, dorthin, wo einst die Grenze zwischen Bayern und Thüringen verlief. Heute verbindet dieser Weg, was früher trennte – Menschen, Landschaften und Gedanken.
Die Kunstwerke stehen in der Landschaft und werden Teil ihrer Umgebung. Sie nehmen Licht, Wind und Jahreszeiten auf, verändern sich mit ihnen und öffnen den Blick für das Zusammenspiel von Natur und Gestaltung. Das Material stammt aus der Region, die Formen greifen Motive der Umgebung auf, und der Ort selbst wird Teil des Werkes.
Hier zeigt sich, was Kunst im ländlichen Raum sein kann: kein starres Objekt, sondern ein lebendiger Dialog zwischen Geschichte, Natur und Gegenwart. Der Pfad bringt künstlerisches Denken dorthin, wo es selten erwartet wird – in die Landschaft und in die Bewegung.
Die Skulpturen erzählen von Erinnerung und Wandel, von Nähe und Distanz, von Grenzen, die bleiben, weil sie Teil unserer Geschichte sind, und doch überwunden werden können. Wer den Weg geht, erlebt Kunst im eigenen Tempo – im Gehen, im Schauen, im Innehalten.
Der Skulpturenpfad Nordhalben, getragen von der Initiative NohA – Nordhalben Aktiv, wächst stetig weiter. Er ist ein stiller Ort, an dem Natur und Kunst ineinandergreifen – und an dem sichtbar wird, wie aus Trennung Verbindung entstehen kann.
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